Der Westen und Südwesten von Mauritius

Der Westen und Südwesten von Mauritius

Die westliche und südwestliche Küste von Mauritius gehören zu den niederschlagärmsten Teilen der Insel. Auf den ersten Blick würde es Ihnen niemand übel nehmen, wenn Sie vermuten würden, Sie seien mitten im afrikanischen Busch. Starke Winde gibt es hier nicht, dafür hat die Region einige der besten und edelsten Hotels zu bieten und lockt mit Lagunen mit ruhigem Wasser, in denen es sich schwimmen, schnörkeln, tauchen, segeln und mit dem Segel- und Tretboot oder einem Kayak fahren lässt.

Sehen Sie sich Tamarin Bay oder das weltberühmte „One Eye“ in Le Morne an, wo die besten Wellen auf Surfer warten. Le Morne ist auch unter Kitesurfern bekannt – konstante Winde aus Südosten nehmen hier Geschwindigkeit auf und sind das ganze Jahr über zu spüren.

Im Westen liegen auch die dicht bewachsenen Black River-Wälder. Die verschiedenen Naturreservate (Casela, Gros Cailloux) laden zu Wanderungen ein, sind für Kinder toll und die Wildnis hier ist atemberaubend. Es gibt sogar zahme afrikanische Löwen, Giraffen und andere Tiere hier.

Fürs Shopping bieten sich die nahe gelegenen Einkaufszentren an. Nehmen Sie dabei gleich an einem Go-Kart-Rennen in Cascavelle teil! Magische Erfahrungen versprechen Ausflüge nach Ile aux Bénitiers, denn hier schwimmen Sie mit den Delfinen!

 

Sehenswürdigkeiten


Albion und Pointe aux Sables

Albion ist eher ein Wohngebiet, doch der öffentliche Strand ist einen Besuch wert. Ein Spaziergang entlang der Küste führt Sie nach Club Med, wo Sie im Schatten der Bäume entspannt schwimmen können. In Albion treffen Sie auch auf einen alten Leuchtturm.

Nicht weit entfernt bei Pointe aux Sables treffen Sie auf den „Montagne Zako“ (Affenberg), von dem aus Sie aus 20 Metern Höhe ins Meer springen können. achten Sie auf den Wellengang des Meeres, bevor Sie springen, und versichern Sie sich, dass unter Ihnen nicht schon jemand im Wasser ist! Abenteurer wollen auf diesen Adrenalinrausch bestimmt nicht verzichten!

 

Flic en Flac

Entspannung am Strand, braun gebrannte Haut und Begegnungen mit freundlichen Einheimischen bekommen Sie in Flic en Flac geboten. Weiße Sandstrände, gesäumt von Kasuarinen, machen das Gebiet zu einem Wochenend-Ausflugsziel, an dem es sich schwimmen und schnörkeln lässt. Außerdem können Sie sich hier in zahlreiche Bungalows einmieten. Wenn Sie genug Sonne getankt haben, laden zahlreiche Restaurants zum Essen ein und nachts ist es hier sehr belebt.

Bei Vollmond und klarem Himmel, wenn der Regen über die Oberfläche des Ozeans „spaziert“, werden Sie einen winzigen Mond-Regenbogen über dem Meer sehen können. Reiben Sie sich ruhig die Augen – dieser kleine Regenbogen ist tatsächlich echt!

 

Tamarin und Black River

Tamarin und Black River waren einst einfache Dörfer der Einheimischen und dienten der Fischerei, heute haben sie sich gewandelt. Besonders Tamarin Bay ist eine beliebte Anlaufstelle für Surfer, auch wenn viele Luxusvillen, Einkaufszentren und Restaurants sich dort mittlerweile angesiedelt haben.

Zum kulturellen Teil der Landschaft gehören die Salzpfannen von Tamarin. Die Trockenheit dieses Inselabschnitts von Mauritius haben Tamarin zu einem Zentrum der Salzproduktion gemacht. Halten Sie mit dem Auto an der Seite der Straße und werfen Sie einen Blick darauf!

Die Bucht von Black River ist voll von Booten der Tiefseeangler. Professionelle Angler, die ihr Leben dem Meer gewidmet haben, arbeiten hier. Probieren Sie sich als Angler – vielleicht erwischen Sie sogar einen Thunfisch oder einen Marlin.

 

Martello-Turm La Preneuse

Der Martello-Turm La Preneuse wurde zwischen 1810 und 1846 von der britischen Besatzung zum Schutz gegen ihren Erzfeind erbaut, die französische Marine. Seit der Restauration im Jahre 1999 werden nun Führungen durch den Turm angeboten.

Wenn Sie Zeit mitbringen, sehen Sie sich das Meer bei La Preneuse an. Die Berge von Black River und die unverkennbare Silhouette des Le Morne-Berges säumen die transparente Lagune an dieser Stelle. Achten Sie aber auf die starke Meeresströmung!

 

Black River Gorges-Nationalpark

Eine der „grünen“ Attraktionen ist der Black River Gorges-Nationalpark. Er erstreckt sich über 67.000 Quadratmeter und bietet nahezu ausgestorbenen Pflanzen und Tieren ein geschütztes Zuhause. Hier leben 311 einheimische und endemische blühende Pflanzen und neun Vogelarten, die es ausschließlich auf Mauritius gibt.

Innerhalb der Flussmündungen führen ausgewiesene Wanderwege Sie durch den Nationalpark und ins Hochland. Das richtige Schuhwerk und schützende Kleidung sind für Wanderer wichtig, außerdem werden Sie eigene Snacks und Getränke brauchen. Geschäfte oder medizinische Hilfe gibt es im Park nicht.

 

Case Noyale und La Gaulette

Diese kleinen Fischerdörfer bieten preiswerte Zimmer, Gasthäuser und Apartments. Für Kitesurfer, die mit wenig Budget nach Mauritius kommen, sind sie eine Empfehlung. Auf diese Weise leben Sie nah bei den Einheimischen und bekommen mit, wie sie arbeiten und ihre Freizeit verbringen! Von hier aus kommen Sie schnell ins Hochland und genießen einen sagenhaften Ausblick von Chamarel und anderen touristisch interessanten Punkten aus. Ein Boot bringt Sie außerdem nach Ile aux Bénitiers oder nach Le Morne, einem Dreh- und Angelpunkt für Kitesurfer.

 

Ile aux Bénitiers

Umgeben von türkisfarbenem Meereswasser liegt die Insel in einer Lagune nahe Le Morne. Hier schwimmen und schnörkeln Sie sicher und geschützt. Sie erreichen die Insel mit den Fischerbooten bei Case Noyale und La Gaulette, ein Katamaran und Schnellboote fahren aber auch von Le Morne, Black River und sogar aus Flic en Flac und anderen nördlichen Orten hierher. Diese kleine Insel ist absolut flach und misst 2 Kilometer x 500 Meter. Sie haben sie schnell erkundet! Wenn Sie mit dem Boot hierherfahren, bekommen Sie auf der Insel meistens Drinks und einen leckeren gegrillten Imbiss.

 

Le Morne Brabant

Le Morne bietet einige der schönsten Hotels und Golfplätze. Die ältesten Einrichtungen stamen aus der Zeit der Ankunft erster Touristen auf Mauritius und sind bis heute so geblieben. In Le Morne bietet sich eine Aktivität für jeden Geschmack. Spazieren Sie kilometerweit an den weißen Sandstränden entlang, erkunden Sie die Welt der Wassersportarten oder entspannen Sie in der Sonne. Der Süden von Le Morne ist ein Hotspot für Kitesurfer, eignet sich auch gut für Surfer und jeden anderen Wassersportler, der beständige südöstliche Winde gebrauchen kann. sie kommen direkt über die hohen Berge von Black River hierher.

 

One Eye

One Eye bei Le Morne ist eine weltberühmte Empfehlung für leidenschaftliche Surfer. Die scharfe Linksdrehung lässt sie wie ein Auge wirken, von dort aus geht es aufs seichte Riff hinaus. Auf einer Seite von sieben des Bergs Le Morne werden Sie in den Klippen ein riesiges Loch entdecken, das wie ein Auge aussieht. Einige Einheimische behaupten, dass das der Grund für den Namen dieser Surfergegend sein soll. Interessanterweise hat der Besitzer der größten Landflächen bei Le Morne ebenfalls nur ein Auge – der Name passt also in jeder Hinsicht!

 

Piton de la Rivière Noire und Chamarel

Piton de la Rivière Noire gehört zu der Gebirgskette rund um den Nationalpark. Im Hochland liegt das Dorf Chamarel mit der Siebenfarbigen Erde, seinen charmanten kleinen Restaurants und der Rumfabrik, wo Sie alles über die Destillation lernen und Rum verkosten können. die Aussichtspunkte über den Ozean bis in den Westen von Mauritius sind besonders bei Sonnenuntergang atemberaubend schön!

Im Winter ist der Himmel klarer. Dann können Sie als graue ilhouetten sogar die hohen Berge der Insel Réunion in weiter Ferne erkennen.

 

Erbe

Le Morne

Der Berg von Le Morne gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Er steht für die Geschichte des Sklavenhandels auf Mauritius.

Die Klippen, der Wald und der Berg sind schwierig zu erreichen und boten damit den Sklaven von damals optimalen Schutz. Hier konnten sie sogar kleine Siedlungen gründen, wenn sie es schafften, zu entfliehen. In den Höhlen und auf dem Gipfel von Le Morne waren sie sicher. Die  „Maroons“ haben Le Morne zu einem Denk- und Mahnmal in Erinnerung an den Kampf der Sklaven um ihre Freiheit gemacht, zu einem Gedenkstein an ihr Leid und die Opfer, die sie gebracht haben. Die Sklaven kamen aus unterschiedlichsten Ländern – vom afrikanischen Festland, aus Madagaskar, Indien und Südostasien.

 

Unternehmungen und Ausflüge


Naturschutzgebiete

Im Westen gibt es nur einige wenige Naturschutzgebiete (Casela, Gros Cailloux, etc.) – doch die gezähmten Wildtiere machen einen Besuch lohnenswert. Afrikanische Tierarten sowie einheimische Vögel, Reptilien und Säugetiere sind hier zu Hause. Unternehmungen für die ganze Familie, Extremsportarten, Safaris und viele weitere Aktivitäten bieten sich hier an. Die Restaurants vor Ort bieten einen Mittagstisch und kleine Erfrischungen, die Sie bei Laune halten. Denken Sie an Ihre Kamera, um Erinnerungen an einen Tag festzuhalten, den Sie nie wieder vergessen werden!

Alle Abenteuerparks im Westen und Süd-West.

 

Einkaufszentren

Die Einkaufszentren bieten etwas für jeden Geschmack… Souvenirs und Geschenke, abwr auch Kleidungsstücke, die Sie bestimmt nicht nur am Strand von Mauritius anziehen, finden sich hier in den Läden. Oder haben Sie Appetit bekommen? Gerichte aus der regionalen Küche und international Snacks finden Sie in den zahlreichen Restaurants. In Cascavelle können Sie sich als Autofahrer auf schnellen, wilden Kartstrecken beweisen!

Alle Einkaufszentren im Westen und Süd-West.

 

Delfine

Der Westen von Mauritius ist das richtige Ziel für Sie, wenn sie mit wild lebenden Delfinen schwimmen und spielen willen. Alleine hierfür kommen Touristen nach Mauritius. Motorboote und Katamarane fahren Sie zu jeder Zeit des Jahres dorthin, wo die Delfine sind, Sie können sie jederzeit buchen. Wenn Sie das Glück haben, im September auf Mauritius zu sein, bekommen Sie vielleicht sogar die Gelegenheit, die Wale zu beobachten, die zu dieser Jahreszeit hier vorbeikommen.

Alle Delfine Aktivitäten im Westen und Süd-West.